10. Schönbusch Open 2017

10. Schönbusch Open 2017

Juli 2017

Juli 2017

Coming soon...

Wenige Tage nach den neunten Schönbusch Open powered by Brandt & Partner haben wir das Turnier Revue passieren lassen. Unser Turnierdirektor Holger Dreisbusch stand uns hierzu  Rede und Antwort. 
Holger, wie lautet Dein Fazit der neunten Schönbusch Open? 
„Unser Turnier wird  immer attraktiver und es wird auch von den Zuschauern langsam immer mehr angenommen. Wir hatten in der Turnierwoche  jeden Tag gute Besucherzahlen und bereits zu den Quali-Finalen waren  schon 250 Zuschauer auf der Anlage.  Klar, waren auch viele mit „Sponsorenkarten“ da, aber auch die Besucher mit – ich sage jetzt einmal Freikarten  - müssen ja trotzdem erst einmal den Weg zu uns finden.  Diesmal haben wir richtig gemerkt, dass die Zuschauerzahlen stetig nach oben gegangen sind.
Und wir haben auch heuer wieder eine sehr gute Bewertung vom Supervisor bekommen. Das sagt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und es ist auch gleichzeitig Ansporn für uns alle, im neuen Jahr noch einen Tick besser zu werden.“ 
 Wie viel Arbeit bedeutet so ein Turnier im Vorfeld? Es müssen ja viele Aufgaben erledigt werden, wie das Turnierbüro muss besetzt werden, das Internet muss stehen, die Stände müssen aufgebaut werden, die Ballkinder ausgebildet, die Plätze hergerichtet und und und…
„So ein Turnier bedeutet richtig viel Arbeit. Ich arbeite so cirka zwei Monate vor dem Turnier täglich mindestens eine bis zwei Stunden daran. Zwei  Wochen davor sind es dann täglich zwischen sechs und zehn Stunden. Da geht es in die heiße Phase.“
 Wann beginnen die Vorbereitungen?
„Die Vorbereitungen beginnen einen Tag, nachdem unser Turnier beendet ist (schmunzelt). Nein, im Ernst. Dann geht es schon wieder los. Die Sponsoren wollen unterrichtet werden und müssen aufs Neue aquiriert werden. Es müssen neue Sponsoren gefunden werden. Wir müssen die Helfer wieder fragen, ob sie uns für das nächste Turnier erneut zur Verfügung stehen. Ich sage immer, im Januar nach meinem Skiurlaub fange ich schon wieder so richtig mit der Vorbereitung an.“
Wir haben alles ehrenamtliche Helfer. Wie hältst Du über all die Jahre die Leute bei Laune?
„Naja, sagen wir es mal so. Die Mädels, die das Turnierbüro besetzen, machen dies aus
Spaß. Sie sind ein eingeschworener Haufen, die sich gefunden haben, gut harmonieren und trotz der ganzen Hektik viel Spaß haben und die Ruhe bewahren. Den Aufbau der Stände übernimmt die Vorstandschaft. Aber wir sprechen auch noch Mitglieder an, wenn Bedarf besteht. Doch ich muss sagen, dass wir tolle Mitglieder haben. Sie sind immer bereit, mitzuhelfen und hinzulangen. Die Ballkinder werden vier, fünf Wochen vorher geschult und eingewiesen.  Die „Alten“ unter ihnen werden übernommen, neue kommen hinzu. Hier ist aber auch die Motivation groß, weil sie Schulbefreiuung bekommen. Die Kinder haben ihren Spaß, müssen aber auch Disziplin zeigen und präsent sein. Wir belohnen sie anschließend immer, lassen uns jedes Jahr etwas einfallen, wie zum Beispiel ein Ausflug in einen Freizeitpark, ein Besuch bei einem Tennis-Bundesliga-Spiel oder sowas. Dann gibt es noch die Platzkommission. Unser Platzwart hat zwei, drei Freiwillige an seiner Seite und sie halten die Plätze instand.“
Gibt es denn so eine Art rechte Hand von Dir?
„Ja, die gibt es. Das ist mein Sohn Max. Er kümmert sich um alles, was Technik, Werbung, Fernsehen, Banner, Planen, Fernsehturm, Netzwerk, Internet angeht. Nebenbei hat er noch ein Auge auf die Ballkinder. Er macht wirklich unglaublich viel, das ist Wahnsinn. Und ich bin froh, dass ich ihn an meiner Seite habe.“
 Kannst Du uns Deinen Tagesablauf während des Turniers schildern?
„Um cirka elf Uhr bin ich auf der Anlage, wenn die Spiele um 13.30 Uhr losgehen. Sind die Spiele früher angesetzt, dann bin ich logischerweise auch früher da. Dann muss ich schauen, ob alles in Ordnung und sauber aufgeräumt ist, ob die Ballkinder alle da sind, die Plätze in Ordnung sind. Morgens gibt es dann ein Gespräch mit dem Supervisor bezüglich Spielansetzungen, Verschiebungen, ob der Zeitplan passt usw. Ich muss präsent sein, für alles was ansteht. Die Spielerinnen müssen vom Hotel abgeholt werden. Das muss organisiert werden. Manche haben Probleme, auch finanziell, dann wollen sie reden, brauchen Hilfe. Also muss ich für die kleinen und großen Sorgen da sein. Ich muss mich um die Durchsagen, wer auf welchem Platz spielt, kümmern. Die Sponsoren und Ehrengäste werden begrüßt und und und. Wenn der letzte Ball geschlagen ist, gibt es eine Besprechung mit den Ballkindern. Was lief gut, was weniger. Es gibt die Besprechung mit den Mädels vom Turnierbüro, mit dem Supervisor, der den Spielplan für nächsten Tag ansetzt. Wenn das alles erledigt ist, steht das Abendessen mit den Schiedsrichtern an, so dass mein Tag ungefähr gegen  23 Uhr endet.“
 Nächstes Jahr steht das zehnjährige Jubiläum der Turnierserie an.  Darf schon verraten werden,  welches eine oder andere Schmankerl es gibt?
„Wir haben schon viele Ideen, die wir im Laufe des Jahres umsetzen wollen. Es ist aber alles noch ein bisschen geheim und ich möchte derzeit noch nichts verraten. Was ich schon sagen kann ist, dass die Zuschauer auf ihre Kosten kommen und das Turnier noch einmal aufgewertet werden wird. Lasst Euch überraschen…“
Vielen Dank, Holger, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Wir wünschen Dir und Deinem Team weiterhin gutes Gelingen.

4 7Aschaffenburg, 18.07.2016. Der Longline-Ball von Dalila Jakupovic aus Slowenien segelte ins Aus und damit stand die erst 17jährige Russin Anna Kalinskaya als Siegerin der 9. Schönbusch Open – den internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen beim TC Schönbusch Aschaffenburg  - fest. Mit 6:3, 2:6, 6:2 siegte sie in einem Finale, welches von vielen Fehlern geprägt war. Dabei reichte dem russischen Nachwuchstalent gegen Jakupovic eine durchschnittliche Leistung, da die Slowenin selten an ihr druckvolles und variantenreiches Spiel aus dem Halbfinale heranreichte.

Schon im ersten Satz profitierte Anna Kalinskaya von den vielen Fehlschlägen der Slowenin. Trafen deren Bälle im Turnierverlauf fast immer in das Feld, so fehlten im Endspiel nur wenige Zentimeter – der Ball landete zu oft im Aus. In zweiten Satz dann umgekehrtes Spiel – Jakupovic trifft und Kalinskaya hadert. Der Spiegelbilder nicht genug, dreht sich das Match wieder komplett und Kalinskaya sichert sich mit dem Sieg neben dem Preisgeld auch die wertvollen Ranglistenpunkte.

Auch im Doppel konnte Jakupovic an der Seite ihrer chinesischen Partnerin Jia-Jing Lu das Finale nicht gewinnen – sehr zur Freude der etwa 200 deutschen Zuschauer, die naturgemäß dem deutschen Duo Anna Zaja und Nicola Geuer die Daumen drückten. Ständige Breaks und Re-Breaks zeichneten dieses Match aus, die beiden Doppel begegneten sich auf Augenhöhe, wobei letztendlich Nuancen entschieden und Zaja / Geuer mit 6:4, 6:4 das Finale für sich entscheiden konnten.

Damit sind die 9. Schönbusch Open Geschichte und die Veranstalter beginnen nun bereits mit der Planung des Jubiläumsturniers. Voraussichtlicher Termin der 10. Schönbusch Open wird der Juli 2017 sein- wir gratulieren heute recht herzlich den Siegerinnen und freuen uns auf ein spannendes Turnier im kommenden Jahr.

Geuer ZajaAschaffenburg, 16.07.2016. Anna Zaja marschiert weiter – sowohl in der Einzelkonkurrenz als auch mit ihrer Partnerin Nicola Geuer erreichte die Nummer 368 der Welt am gestrigen Freitag mühelos das Halbfinale der 9. Schönbusch Open, den internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg. In ihrem Einzelmatch besiegte die 25jährige Zaja die Inderin Ankita Raina (311) 6:4, 6:3, im Doppel gewannen Zaja / Geuer gegen das an eins gesetzte Doppel Boyekens (BEL) / Lemoine (NED) deutlich mit 6:3, 6:0. 

Die Nummer eins der Setzliste musste hingegen ihre Koffer packen: Sherazad Reix (FRA / 213) verlor mit 1:6, 2:6 ihr Viertelfinale gegen Dalila Jakupovic (SLO / 272). Etwas schwerer tat sich in ihrer Begegnung die Russin Anna Kalinskaya (RUS / 307) – sie kämpfte sich mit 6:3, 1:6, 6:3 gegen die Niederländerin Quirine Lemoine (371) in die Vorschlussrunde.

Im Spiel des Tages trafen die beiden Qualifikantinnen Arantxa Rus (NED / 259) und die Italienerin Martina Trevisan (422) aufeinander. Hier setze sich in einem von langen Ballwechseln geprägten Match die Niederländerin Rus  mit 6:3, 6:3 durch und komplettierte damit das heute angesetzte Halbfinale.

Um 13:30 Uhr eröffnet wieder einmal die Deutsche Anna Zaja den Tennistag:  „Ich habe mir meine Gegnerin nur kurz angeschaut – ich werde mich wie in allen Begegnungen zuvor auf mich und den nächsten Ball konzentrieren“ so die für Waldau Stuttgart in der 1. Bundesliga spielende Anna Zaja am Vorabend ihrer Halbfinalbegegnung. Gegenerin wird die junge Russin Anna Kalinskaya (307) sein. Das zweite Halbfinale bestreiten im Anschluss Dalila Jakupovic  und Arantxa Rus.

Für drei der vier Damen des Einzel-Halbfinals ist das Werk nach ihren Einzelmatches noch nicht getan: Anna Zaja und Nicola Geuer (GER) treffen auf Manon Arcangiola  und ihre Partnerin Chloe Paquet (beide Frankreich).  Dalila Jakupovic trifft zusammen mit Jia-Jing Lu (CHN) in der letzten Begegnung des Tages auf  Anna Kalinskaya (RUS) und Olga Ianchuk (UKR).

Peter Prahl

KalinskayaAschaffenburg, 17.07.2016. Im Halbfinale war dann Schluss für die 25jährige Deutsche Anna Zaja – sie unterlag ihrer acht Jahre jüngeren Kontrahentin Anna Kalinskaya (307) aus Russland und verpasste damit den Einzug in das Finale der 9. Schönbusch Open, den internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg. Anfänglich schien es so, dass die Deutsche auch in der Vorschlussrunde ein leichtes Spiel hat – schnell lag Anna Zaja mit 4:1 in Front. Doch dann fing sich die Russin und gestalte das Match ausgeglichen. Im Tiebreak unterlag Zaja mit 4:7, im zweiten Satz sicherte sich Anna Kalinskaya das entscheidende Break zum 4:2 und fuhr danach das Match sicher mit 7:6, 6:3 nach Hause.

Und trotzdem treffen wir die Deutsche im Finale wieder: zusammen mit ihrer Partnerin Nicola Geuer besiegten sie das französische  Duo Manon Arcangioli und Chloe Paquet mit 6:4 und 6:2. Die Deutschen wirkten trotz des Einzelmatches von Anna Zaja sicherer in ihren Schlägen und bewiesen vor allem am Netz große Aufmerksamkeit.

Im zweiten Halbfinale der Einzelkonkurrenz setzte sich Dalila Jakupovic (SLO / 272) gegen die Niederländerin Arantxa Rus (259) mit 6:2, 7:5 durch und folgte der Russin Kalinskaya ins Endspiel der 9. Schönbusch Open.  Was da auf sie zukommt, konnte sie bereits im Halbfinale Doppel erleben. Zusammen mit Jia-Jing Lu (CHN) traf sie auf ihre kommende Endspielgegnerin im Einzel, Anna Kalinskaya, die zusammen mit Olga Ianchuk aus der Ukraine das Halbfinale im Doppel erreichte. Jakupovic / Lu siegten in einem spannenden Match mit 6:3, 6:4 und zogen in das Finale – das zweite für Jakupovic an diesem Tag – ein.

Um 13:30 Uhr beginnt am heutigen Sonntag das Finale der 9. Schönbusch Open – den internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen zwischen Jakupovic (SLO) und Kalinskaya (RUS) auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg – eine gute Gelegenheit für die Russin, sich für die Niederlage im Doppel am Vortag zu revanchieren. Das Finale im Doppel mit dem deutschen Duo Geuer und Zaja gegen Jakupovic und Lu beginnt laut Spielplan der ITF nicht vor 15:00 Uhr.

Peter Prahl

ReixAschaffenburg, 15.07.2016. Das ging im Schnelldurchgang: Anna Zaja aus Sigmaringen buchte im Auftaktmatch am gestrigen Mittwoch mit 6:2, 6:2 gegen die an Position drei gesetzte Chinesin Jia-Jing Lu  (233) als erste Spielerin  die Fahrkarte für das heutige Viertelfinale und vertritt damit weiter die deutschen Farben bei den 9. Schönbusch Open – den internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg.

Für die Nummer eins der Setzliste, Sherazad Reix (213),  war das eine ganz andere Aufgabe: sie siegte in einem hart umkämpften Match nach Aufgabe ihrer Gegnerin Beatriz Haddad Maia (BRA / 354) mit 4:6, 5:3. Vor allem im ersten Satz erkämpfte sich die Brasilianerin die wichtigen Punkte und sicherte sich den Satz verdient. Erst gegen Ende des zweiten Satzes konnte Reix das Spiel mehr und mehr an sich reißen – eine Verletzung stoppte Maia denn endgültig.

Ebenfalls das Viertelfinale verbuchten für sich Dalila Jakupovic (SLO / 272), Martina Trevisan (ITA / 422), Ankita Raina (IND / 311), Quirine Lemoine (NED / 371) und die Russin Anna Kalinskaya (307). Als letzte im Bunde sicherte sich auch die Niederländerin Arantxa Rus (259) den Viertelfinalplatz. Im Jahr 2012 gelangte Rus in das Achtelfinale bei den French Open und schlug auf dem Weg dorthin unter anderem auch Julia Görges in drei Sätzen. Bisher erspielte sich Aratxa Rus rund 950.000 $ an Preisgeldern, die Runde der besten Acht erreichte sie durch einen glatten 6:4, 6:2 Sieg gegen Doroteja Eric (323) aus Serbien.

Im Doppelwettbewerb ist man da schon einen Schritt weiter: die Paarungen Dalia Jakopovic (SLO) / Jia-Jing Lu (CHN) – 6:4, 6:2 gegen Steffi Distelmans (BEL) / Erika Vogelsang (NED) – und Olga Ianchuk (UKR) / Anna Kalinskaya (RUS) mit einem 6:3, 6:0 Sieg Georgia Bescia (ITA) / Daniela Farfan(ARG) stehen bereits im Halbfinale.

Auch am heutigen Freitag eröffnet wiederum die Deutsche Anna Zaja den Turniertag: um 13:00 Uhr trifft sie auf dem Center Court auf die Inderin Ankita Raina. Sherazad Reix (FRA) bekommt es mit Dalila Jakupovic (SLO)zu tun.  Zum Spiel des Tages - nicht vor 17:00 Uhr auf den Center Court  - tritt Arantxa Rus (NED) gegen Martina Trevisan aus Italien an.  Spannend wird es aus deutscher Sicht auch im Doppel: hier treffen ebenfalls am späten Nachmittag Anna Zaja und Nicola Geuer auf die Nummer eins der Setzliste,  Elyne Boeyekens (BEL) / Quirine Lemoine (NED) und versuchen, das Halbfinale zu erreichen. 

Peter Prahl

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